Gerne berichten wir über unsere laufenden und abgeschlossenen Tätigkeiten im vergangenen Jahr und anfangs diesen Jahres 2009.
Ambulatorium
Das Ambulatorium wurde speziell für die SHI Homöopathie Schule geschaffen. Es wurde von den Studierenden rege genutzt. In Kleingruppen unter Supervision einer ausgewiesenen Homöopathin oder einem ausgewiesenem Homöopathen werden die Studierenden in Realsituationen auf die künftige Praxistätigkeit hingeführt. Patienten erhalten im Ambulatorium zu Praktikums-Konditionen einen kurzfristigeren Termin in der gleichen Qualität wie in der SHI Homöopathische Praxis. Die Studierenden betreuen die Patienten nach der Beendigung des Studiums meist weiter. Die Stiftung beteiligt sich finanziell am Ambulatorium.
Homöopathischer Garten
Die Gartenführungen waren wiederum sehr beliebt im vergangen Jahr. Mehrere Führungen mit rund 450 Personen wurden durchgeführt; im Sommer fanden zwei „Tage der offenen Gartentüre“ statt. Der Garten ist auch beliebt, als Erholungsort „kurz mal eine Verschnaufspause einzulegen“, besonders im Frühling, wo alles blüht. Für den Unterricht an der Schule gibt der Garten viele gute Anschauungsbeispiele her. Der Garten wird von der Stiftung unterhalten.
Öffentliche Tagungen – Bekanntmachung Homöopathie
Am 10. Mai 2008 wurde eine öffentliche Tagung zum Thema „Homöopathie bei Kindern“ durchgeführt. Die Tagung stiess auf grosses Interesse und wurde von 250 Personen besucht. Im Frühling dieses Jahres wurde zudem der Tag der Homöopathie Zug organisiert. Am 4. April 2009 besuchten rund 350 Personen das SHI Haus der Homöopathie und lernten auf vielfältige Weise die sanfte, nebenwirkungsfreie Medizin kennen.
Förderung Berufsanerkennung
2008 hat sich die Dr. B.K. Bose Stiftung weiterhin stark für die Berufsanerkennung „Homöopath“ engagiert. Der Stiftungsrat fungierte als Mitinitiator des Projekts „Höhere Fachschule für Naturheilverfahren und Homöopathie (hfnh). Die hfnh wurde offiziell im Januar 2004 gegründet und hat die rechtliche Form eines Vereins. Der Stiftungsrat ist durch Martin Lenz im Vorstand vertreten. Am 11. September 2007 wurde der Bildungsgang Homöopath vom Regierungsrat des Kantons Zug anerkannt. Im Bereich Alternativ- und Komplementärmedizin existierte bis anhin keine formalisierte Ausbildung, welche die schweizerische Bildungssystematik abdeckt. Der Kanton Zug hat durch dieses Anerkennungsverfahren und die daraus erfolgte Anerkennung einen Meilenstein in diesem Gebiet gesetzt, d.h. erstmals wird in der Schweiz ein staatlicher anerkannter Titel auf Stufe Höhere Fachschule in der Alternativ- und Komplementärmedizin vergeben. Das ist ein wesentlicher Schritt, dass die Ausbildungen im ‚Ausbildungsdschungel‘ im komplementär- und alternativmedizinischen Bereich mit Bildungsstandards formalisiert werden. Der Patient erhält nun die Möglichkeit diese hoch qualifizierten Therapeuten mit einem geschützten Titel bewusst zu wählen.
Einige Wünsche des Stiftungsrates
Dr. Mohinder Singh Jus, Homöopath
„Ich wünsche mir von Herzen, dass die klassische Homöopathie einen festen Platz in unserem Gesundheitswesen einnimmt. Ein Teil meiner Vision ist, dass die Homöopathie in den Schweizer Spitälern integriert ist oder gar eine homöopathische Klinik ihre Türen öffnet. Dafür setze ich mich in der Stiftung mit ganzem Herzblut ein.“
Dr. med. Ulrich Lemberger, Chirurg
„Als Stiftungsratsmitglied wünsche ich mir eine bessere Verknüpfung und Akzeptanz von Homöopathie und Schulmedizin. Die Lehre der wahren Homöopathie muss weiter verbreitet werden, dafür werde ich mich weiter einsetzen.“
Martin Lenz, Unternehmer
„Toll fände ich, wenn die nächste Homöopathische Arzneimittelprüfung in kürzester Zeit finanziell gesichert wäre und durchgeführt werden könnte. Es ist eine Herausforderung wenig erforschte Arzneien zu prüfen und damit vielen Patienten helfen zu können.“
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